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Немецкие пороховые фабрики. Конец 19 – начало 20 вв.
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Тема: Немецкие пороховые фабрики. Конец 19 – начало 20 вв. (Прочитано 20628 раз)
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Re: Немецкие пороховые фабрики. Конец 19 – начало 20 вв.
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Ответ #15 :
27 Март 2025, 20 : 04 : 27 »
Торговые знаки фирмы W. Güttler, зарегистрированные в 1892, 1889, 1896 и 1904 году.
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Re: Немецкие пороховые фабрики. Конец 19 – начало 20 вв.
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Ответ #16 :
27 Март 2025, 20 : 08 : 35 »
Торговые знаки фирмы W. Güttler, зарегистрированные в 1894, 1896, 1898 и 1914 году.
В 1908 году было зарегистрировано торговое название HERKULES.
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Re: Немецкие пороховые фабрики. Конец 19 – начало 20 вв.
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Ответ #17 :
29 Март 2025, 12 : 22 : 40 »
Wolff & Co Walsrode bei Hamburg Provinz Hannover.
Pulver & Schiessbaumwolle-Fabrik.
Fabrik von Pulver und Schiessbaumwolle mit Fabriken zur Herstellung lackirter Dosen, Fässer und Kisten.
Gegründet 1814.
Fabriziren alle Sorten
Kriegs-, Jagd- & Sprengpulver, komprimirte Schiessbaumwolle für militärische und technische Zwecke, und Collodiumwolle.
Lieferung frei an Bord der Seeschiffe auf der Elbe bei Hamburg oder frei Bremerhafen.
Prämiirt: 1873 auf der Welt-Ausstellung in Wien, 1878 auf der Allgemeinen Gewerbe-Ausstellung für die Provinz Hannover, 1879 auf der Gewerbe-Ausstellung für das Fürstenthum Lüneburg, 1881 auf der Welt-Ausstellung in Porto Alegre, Kaiserreich Brasilien, 1883 auf der Colonialausstellung in Amsterdam.
Vertreten in Hamburg durch Herrn Ferd. Brammer, auch Correspondent,
Vertreten in Hamburg durch Herrn W. Goldenberg,
Vertreten in Hamburg durch Herrn Val. Lor. Meyer,
Vertreten in Berlin durch Herrn Max von Förster,
Vertreten in Bremen durch Herrn B. Brüggemann,
Vertreten in Liverpool durch Herren A. W. Watson & Co.
Vertreten in Amsterdam durch Herrn Willem B. Posno.
Walsrode. Als Marke ist eingetragen unter Nr. 6 zu der Firma: Wolff & Co. in Walsrode, nach Anmeldung vom 26. Februar 1887, Vormittags 11 Uhr, für Schießpulver-und Sprengſtoffe Verpackung das Zeichen:
Walsrode, 26. Februar 1887.
Königliches Amtsgericht.
Walsrode. Als Marken ſind eingetragen unter Nr. 5 zu der Firma: Wolff & Co. in Walsrode, nach Anmeldung vom 25. Februar 1887, Vormittags 8¼ Uhr, für Schießpulver-Verpackung die beiden Zeichen:
Walsrode, 26. Februar 1887.
Königliches Amtsgericht.
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Re: Немецкие пороховые фабрики. Конец 19 – начало 20 вв.
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Ответ #18 :
29 Март 2025, 12 : 44 : 40 »
Die Pulver- und Schiessbaumwoll-Fabrik von Wolff & Co. in Walsrode.
In demjenigen Theile der Lüneburger Heide, dessen landschaftliche Anmuth einen überraschenden Kontrast zu der sonstigen Eintönigkeit und Sterilität dieses ausgedehnten niedrigen Landrückens bildet, unweit des freundlichen Städtchens Walsrode, befindet sich der Arbeitsbereich einer der hervorragenderen industriellen Unternehmungen in der Provinz Hannover, die Pulver- und Schiessbaumwoll-Fabrik von Wolff & Co. Wer einmal in die Nähe dieser vielverzweigten Schaffensstätte gelangt, wird gewiſs nicht voraussetzen können, daſs in dieser friedlichen Landschaft, inmitten einer hochentwickelten landwirthschaftlichen Kultur, von der auch mannigfache Wirthschaftsgebäude, die sich an ein Herrenhaus anschliefsen, Kunde geben, daſs hier jene verhängniſsvollen Stoffe bereitet werden, welche dazu ausersehen sind, zu zerstören, was die schöpferische Natur aufgebaut hat. Allerdings hat das Werk der Vernichtung, welchem das Schiefsbezw. Sprengpulver dient, in vielen Fällen eine hohe kulturelle Bestimmung. Denn wie es einerseits die Aufgabe hat, den Bergmann in der Erde Tiefen die Pforten zu den Erzgängen zu öffnen, so ist es andererseits dazu auserkoren, die Granitgewölbe der Alpen zu durchsprengen, um der Eisenbahn den Weg über die Erde zu ebnen. Wie dem nun auch sein mag, so wird man bei dem Durchschreiten dieser Landschaft, wenn man von Zeit zu Zeit gröfseren Frachttransporten begegnet, oder wenn man schliefslich aus den dichten Baumgruppen mächtige Schlote hervorragen sieht, hier wohl die Heimstätte irgend eines gröfseren gewerblichen Betriebes vermuthen, aber nimmer an eine Anlage solcher Art denken.
Die eigentliche Pulverfabrik, die im Jahre 1814 ins Leben gerufen wurde, ist allerdings auch abseits von der grofsen Verkehrsstrafse, inmitten der Heidelandschaft, wenn auch in der Nähe des Gutsarrondissements, derart angelegt, daſs sie in ihren einzelnen, von einander abgesonderten Theilen erst sichtbar wird, wenn man unmittelbar auf ihrem Boden steht. Die ersten Werkräume, welche wir bei einem Rundgange durch diesen eigenartigen Arbeitsbezirk betreten, bilden die für die Anfertigung von Kisten und auch für bauliche Zwecke bestimmte Schreinerei, sodann das Maschinenhaus, in welchem 2 Dampfmotoren von zusammen 200 Pferdestärken ihre Kräfte entfalten, und die Kesselanlage, die mit ihren 2 Dampfkesseln mit einer Gesammtheizfläche von 250 m² den gedachten Maschinen den erforderlichen Dampf spendet. Die aus Drahtseilen bestehende Transmission, welche sich in einer Gesammtlänge von 5 Kilometer ausdehnt, überträgt die Kraft dieser Motoren, zu denen sich noch die an anderen Stellen thätigen 6 Turbinen und ein Wasserrad von zusammen etwa 70 Pferdestärken gesellen, auf eine Anzahl von Betriebsmaschinen, die wir bei unserer Wanderung durch diesen Bereich hier und dort in Bewegung sehen. Die Verbindung der einzelnen Werkgebäude unter einander, deren räumliche Trennung die explosive Gefahr der Arbeit bedingt und die zum gegenseitigen Schutze vielfach von Erd- und Mauerwällen eingeschlossen sind, ferner die Verbindung dieser Werkstätten mit den Magazinen und dieser mit den Expeditionsräumen wird durch eine etwa 5 Kilometer lange schmalspurige Eisenbahnanlage bewirkt. Im Ganzen befinden sich in diesem Fabrikbereiche, in welchem sich die Thätigkeit von etwa 90 Arbeitern abspielt, 40 Gebäude, die hier und dort aus dem Kieferngehölze der Heide vor den Blicken des Besuchers auftauchen. Aufser diesen Arbeitsstätten besitzt die Firma unweit des Kreisortes Fallingbostel eine Zweiganlage, in welcher etwa 15 Arbeiter thätig sind und deren maschineller Betrieb von 2 Turbinen mit einer Kraft von 50 Pferden vollführt wird.
Eine nähere Betrachtung des sich hier vollziehenden Schaffensprozesses zeigt uns zunächst, wie Faulbaum-, Buchen- und Birkenholz, das theilweise dem eigenen Forste der Firma entstammt, theilweise auch angekauft wird, nach bestimmten Methoden zur Verkohlung gelangt. Die fertige Kohle, deren Farbeabstufungen vom Röthlichen bis zum tiefen Schwarz den darzustellenden Pulversorten entsprechen, wird nun ebenso wie der Kalisalpeter und der Schwefel, diese beiden anderen Hauptbestandtheile des Pulvers, mittels Trommeln zermahlen. Während diese Zerkleinerung durch die Einwirkung von Bronzekugeln geschieht, erfolgt das Mengen dieser drei Materialien in ähnlichen Trommeln durch Pockholzkugeln. Diese Mengung wird in den sogenannten Läuferwerken, bezw. in Stampfwerken, welche zur Vermeidung weittragender Folgen im Falle einer Explosion in besonderen Gebäuden ihre Kraft entfalten, fortgesetzt und vollendet. Die Stampfwerke verfolgen genau denselben Zweck wie die Läuferwerke, können denselben indefs nicht in so vollkommener Weise erfüllen, wie die in den letzten Jahrzehnten vom Grusonwerke zu wahren Präzisionsmaschinen vervollkommneten Läuferwerke. Auf den Stampfwerken werden deshalb nur noch geringwerthigere Sorten hergestellt. Bei den besten Pulversorten wird das unter den Läufern theilweise schon zu festen Stücken verschiedener Gröfsen zusammengeballte Pulver zunächst wieder in Trommeln staubfein gemahlen, sodann in den hydraulischen Pressen zu harten Platten von ca. 60 cm Breite und Länge und 1 cm Dicke geformt. Diese werden in den Körnmaschinen zerschlagen, wobei sich Körner und Staub bilden, welch letzterer wiederum den hydraulischen Pressen zugeführt wird. Bei geringwerthigeren Sorten gelangt die Masse von den Läufern oder Stampfern direkt in die Körnapparate, wo aus den unter erstgenannten Maschinen entstandenen harten Stücken direkt schon Körner gewonnen werden, während nur der Staub auf den hydraulischen Pressen zu Platten verdichtet wird. Das gekörnte Produkt wird nun bis zu einem gewissen Feuchtigkeitsgrade getrocknet, hierauf zur Erhöhung seiner Dauerhaftigkeit in Trommelapparaten polirt und nach einer Reinigungsprozedur, nach Sorten geordnet, nochmals getrocknet und dann den verschiedenen Magazinen zugeführt.
Auf einem ausgedehnten Schiefsplatze findet die sorgfältigste Prüfung der fertigen Pulversorten statt, aus der wir entnehmen, in welcher weitgehenden Weise die Eigenschaften der darzustellenden Produkte berücksichtigt werden müssen, wenn sie diesen oder jenen Zwecken dienen sollen. So erkennen wir, daſs je feinkörniger und weniger dicht das Schiefspulver ist, um so intensiver seine Brennkraft und um so gröfser der beim Abfeuern erzeugte Gasdruck sich geltend macht. Stellt doch auch die Fabrik nicht weniger als über 100 Sorten Schiefs- und Sprengpulver her, die in einer Menge von jährlich gegen 30 000 Zentner in die ganze Welt hinausgesandt werden.
Neben diesen Produkten erzeugt aber das Etablissement in besonderen Werkräumen, die der Besichtigung jedoch nicht zugänglich sind, auch noch das rauchfreie chemische Schiefspulver für militärische und Jagd-Zwecke. Diese Arbeitsstätten waren bislang nur geringeren Umfanges; auf Grund der hierbei gemachten Erfahrungen ist jetzt aber eine gröfsere Anlage im Bau, deren Betrieb als gesonderte Abtheilung in allernächster Zeit eröffnet werden soll. Die Firma Wolff & Co. ist in erster Linie an den Erfindungen und Neukonstruktionen betheiligt, welche das bis vor wenigen Jahren sehr unvollkommene rauchlose Pulver zu einem hohen Grade der Vervollkommnung gebracht haben, so dafs das Schwarzpulver in manchen Gebieten der Nutzanwendung durch den neuen Stoff bereits ganz oder theilweise verdrängt ist. So ward hier schon 1888 für das deutsche kleinkalibrige Gewehr ein rauchloses Pulver konstruirt und der Regierung übergeben, welches sich nur ganz unwesentlich und zwar nicht zu seinem Nachtheile dem Pulver unterscheidet, welches dann auf den Königlichen Fabriken erfunden worden ist und zur Einführung in die deutsche Armee gelangte. Für die Herstellung eines vorzüglichen rauchlosen Jagdpulvers besitzt die Firma Patente in allen Ländern und bringt dasselbe in Jagdpatronen geladen in den Handel. Zum Laden dieser Jagdpatronen sind hier besonders konstruirte Maschinen in Wirksamkeit. In dem grofsen Laboratorium der Fabrik hatten wir Gelegenheit, von der Eigenart dieses Produktes, dessen Grundstoff aus gelatinirter Schiefsbaumwolle besteht, eine ungefähre Anschauung zu erhalten.
Wir verlassen nun diesen Fabrikbereich und begeben uns, indem wir wieder den Wohnstätten und Ökonomiegebäuden zuschreiten, in die seit dem Jahre 1878 bestehende Schiefsbaumwollfabrik. Dieselbe ist mit einer Abtheilung zur Herstellung von Salpetersäure sowie zur Trennung und erneuter Konzentration des bereits einmal gebrauchten Gemisches von Salpetersäure und Schwefelsäure verbunden, jener Stoffe, welche in dieser Produktion, wie wir sehen werden, eine gewichtige Rolle spielen. Neben 200 Arbeitern entfalten hier zwei Wolf'sche Lokomobilen mit einer Gesammtstärke von 180 Pferden ihre Kräfte, während zwei Dampfkessel mit einer Heizfläche von zusammen 100 Meter² dem sonstigen Betriebe dienen.
Die Fabrikation beginnt mit der Auflockerung und Säuberung des Hauptrohproduktes, der Baumwolle, durch die allgemein bekannten Reifswölfe. Nachdem das gereinigte und gelockerte Produkt auf Darren die völlige Trockenheit erlangt hat, kommt dasselbe in das sogenannte Nitrirhaus, um hier in eisernen Gefäfsen in ein Gemisch von einem Theil Salpetersäure und 3 Theilen konzentrirter Schwefelsäure eingetaucht zu werden. Während die Letztere hier nur eine vermittelnde Rolle spielt, hat die Salpetersäure die Aufgabe, die explosive Kraft ihres Bestandtheiles, des Stickstoffs, in Form chemischer Verbindung auf die Baumwolle zu übertragen und damit jedes Fäserchen derselben zu erfüllen. Die vorhergehende Vermischung der Schwefelsäure mit der Salpetersäure geschieht theils in gufseisernen Behältern mittels eines mechanischen Rührwerkes, theils in Bleigefäfsen durch Rührung mittels komprimirter Luft. Nachdem die Baumwolle, die sich nunmehr in Nitrozellulose oder Schiefsbaumwolle verwandelt hat, aus den Gefäfsen genommen und einer oberflächlichen Auspressung unterworfen ist, gelangt sie in Zentrifugen, durch welche sie von dem gröfsten Theile der ihr anhaftenden Säure befreit wird, um alsdann in Bottichen mehrfach mit frischem Wasser ausgewaschen zu werden. Hierauf wird sie in grofsen Zubern, in welchen Wasser durch eingeleiteten Dampf erhitzt wird, und später in Waschmaschinen so lange behandelt, bis sie völlig entsäuert erscheint. Doch auch damit ist die so wichtige Reinigungsprozedur noch nicht beendet. Um auch jedes Faserröhrchen der Schiefsbaumwolle, die sich in ihrem Äufseren in Nichts von gewöhnlicher, lockerer Baumwolle unterscheidet, säurefrei zu machen, wird sie nunmehr in Holländern in ganz feine Theilchen zermahlen, dann in Rührbottichen von Neuem gewaschen und zentrifugirt. Das fertige Produkt wird jetzt zunächst in dem groſsen Laboratorium des Etablissements einer strengen Prüfung unterzogen, ob es genügend entsäuert ist, in welcher Weise es bei der Entzündung verpufft, ob ihm noch fremde Beimischungen anhaften, welchen Prozentsatz Stickstoff es enthält. Erst wenn alle diese Prüfungen ein günstiges Resultat ergeben haben, wird das Produkt in die für seine wechselvolle Nutzanwendung erforderlichen Formen gebrach
So wird dasselbe auf hydraulischen Pressen unter 1000 Atm. Druck zu festen Körpern geprefst, die zu Ladungen von Torpedos, von Seeminen, Kavalleriesprengpatronen, zur Füllung von Granaten, zu den verschiedensten Sprengzwecken eine ausgedehnte Anwendung finden. Diesen Körpern kann nun, wie wir hier sehen, jede beliebige Form gegeben werden, da sie sich ihrer festen Beschaffenheit halber zersägen, bohren und auf der Drehbank behandeln lassen. Auf diese Weise wird auch das der Firma Wolff & Co. patentirte Schiefsbaumwollkornpulver zur Füllung von Granaten gestaltet und sehen wir die Schiefsbaumwollfüllungen für Torpedos und Seeminen entstehen. Die zur Herstellung des rauchlosen Pulvers sowie von Sprenggelatine bestimmte Schiefsbaumwolle gelangt in feuchtem Zustande und ungeprefst, also in loser Form zur Versendung. Im Ganzen beträgt die tägliche Arbeitsleistung des Etablissements etwa 40 Zentner Schiefsbaumwolle, welche in ihren mannigfachen Gestaltungen der ganzen Welt zugeführt wird. Wie die Lagerung dieses Erzeugnisses nur dann völlig gefahrlos ist, wenn dasselbe absolut frei von jeglicher freien Säure und mit einem Wassergehalt von etwa 20 bis 50% versehen ist, so wird auch zur Sicherung seines Transportes das Produkt meistens angefeuchtet. Denn nur im nassen Zustande ist dasselbe gegen Schlag und Entzündung aufserordentlich unempfindlich. Jedenfalls ist die explosive Gefahr, die ehedem bei dem Lagern, Transportiren und Handhaben der Schiessbaumwolle vorgeherrscht hatte, schon durch die Entsäuerung um ein Wesentliches herabgemindert worden und können dabei Unglücksfälle nur durch grobe Fahrlässigkeit entstehen.
Wir verlassen nun diesen Arbeitsbereich, der wie alle Werkstätten des Etablissements mustergiltig angelegt ist, um noch kurz die anderen Bauwerke und Einrichtungen des herrschaftlichen Besitzthums der Firma, des Gutes Bomlitz, in Augenschein zu nehmen. Hängen doch alle diese Einrichtungen und Bauten mehr oder weniger mit dem industriellen Wirken zusammen, das sich auf diesem groſsen, einen Raum von etwa 1500 Morgen umfassenden Areal abspielt. So finden wir denn hier auch neben einem Logirhaus für die Besucher der Fabrikstätten, Wohnhäuser für die Vorstände und Beamten derselben, ferner ein vollständig mit allem Erforderlichen eingerichtetes zweites Gasthaus. Neben einer Anzahl von Arbeiterwohnungen, die etwa 50 Familien ein gesundes und geräumiges Heim gewähren und mit Ackerland versehen sind, hat man zum Beherbergen von unverheiratheten Arbeitern Baracken eingerichtet, die in getrennten Räumen sowohl Männern als Mädchen ein den sanitären Ansprüchen genügendes Obdach darbieten. Zur Verpflegung der Beamten und Fabrikarbeiter, zu denen sich noch 30 Leute gesellen, welche in der Ökonomie beschäftigt sind, dient jene durch eine Turbine bewegte Kornmühle, ferner eine trefflich eingerichtete Bäckerei, eine Schlächterei und eine Molkerei-Anlage. Der Bedarf der grofsen Küche wird natürlich aus eigenen Erzeugnissen der Landwirthschaft und Viehzucht gedeckt, deren Verwaltung in durchaus sachverständigen Händen ruht. Das Holz, welches in jenem Sägewerke mittels einer Gatter- und zweier Kreissägen zerkleinert wird, dient zum gröfsten Theile den Zwecken der beiden Fabriken. Auch dieser Betrieb wird durch eine Turbine vollführt.
Die Anfertigung der für die Produkte des Unternehmens erforderlichen Fässer und Blechdosen erfolgt in einem eigens dazu eingerichteten, ebenfalls mit allen Neuerungen der Technik ausgerüsteten Etablissement in Walsrode, in welcher Stadt sich auch in einem besonderen Gebäude die Geschäftsbureaux der Firma befinden. In diesem Etablissement werden täglich 1200 bis 1500 Fässer in jeglicher Gröfse erzeugt und ist ferner eine gröfsere Klempnerei eingerichtet, in welcher Weifsblech auf Stanzmaschinen geprägt und durch Verlöthen zu Pulverbüchsen der verschiedensten Form in einer Menge von täglich 4000 bis 5000 Stück gestaltet wird. Dieselben werden dann zur Vermeidung des Rostens lackirt, etikettirt und so nach der Pulverfabrik versandt. Der maschinelle Betrieb dieser Arbeiten, welche aufserdem die Schaffenskraft von etwa 140 Personen erforderlich machen, geht von einem Dampfmotor von 50 Pferdestärken aus, der aus einem Dampfkessel mit einer Heizfläche von 75 ☐ Meter den Dampf erhält.
So bieten uns denn alle Fabrikstätten der Firma Wolff & Co. ein sprechendes Spiegelbild von der fortgeschrittenen Technik und von den Beziehungen der Wissenschaft zum merkantilen und industriellen Schaffensleben dar.
(Hannovers Grossindustrie und Grosshandel, geschildert von Paul Hirschfeld. Leipzig: Duncker u. Humblot, 1891)
Торговые знаки фирмы Wolff & Co зарегистрированные в 1895 году.
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Re: Немецкие пороховые фабрики. Конец 19 – начало 20 вв.
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Ответ #19 :
30 Март 2025, 08 : 39 : 50 »
Торговые знаки фирмы Wolff & Co .
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Re: Немецкие пороховые фабрики. Конец 19 – начало 20 вв.
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Ответ #20 :
30 Март 2025, 11 : 28 : 27 »
Walsrode. In das hieſige Handelsregiſter iſt eingetragen die Firma: Wolff & C., als Ort der Niederlaſſung: Walsrode, als Firmeninhaber: Commerzien⸗Rath Albrecht Friedrich Wilhelm Wolff in Walsrode, als Rechtsverhältniſſe: Kommanditgeſellſchaft auf Aktien, gegründet durch Vertrag vom 20. Oktober 1875.
Der Commerzien⸗Rath Wolff in Walsrode iſt perſönlich haftender Geſellſchafter. Die Zahl der Aktien beträgt 94 à 3000 M. Bekanntmachungen von Seiten der Geſellſchaftgelten als gehörig publizirt, wenn ſie einmalin den Hannoverſchen Courier und die Kölniſche Zeitung eingerückt worden. Der Aufſichtsrath beschließt über jeden späteren Wechſel der Geſellſchaftsblätter, welcher in allen bisdahin benutzten Geſellſchaftsblättern, ſoweit dieſelben nicht etwa eingegangen oder ſonſt unzugänglich ſind, bekannt gemacht wird.
Prokurist iſt Ferdinand Brammer in Walsrode.
Walsrode, 6. November 1876.
Königliches Amtsgericht I.
Aumann.
Walsrode. Zur Firma: „Deutſche Pulverfabriken, Aktiengeſellſchaft zu Rönſahl und Walsrode“ iſt auf p. 85 des Handelsregiſters eingetragen: Die Zweigniederlaſſung in Walsrode iſt aufgehoben. Der Direktor Brammer in Walsrode iſt aus dem Vorſtande ausgeſchieden.
Walsrode, 23. März 1877.
Königliches Amtsgericht. I.
Aumann.
Торговые знаки фирмы Wolff & Co зарегистрированные в 1878, 1895, 1898 и 1914 году.
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Re: Немецкие пороховые фабрики. Конец 19 – начало 20 вв.
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Ответ #21 :
30 Март 2025, 18 : 15 : 50 »
Саксонская пороховая фабрика Krantz & Co.; Баутцен.
Bautzen.
Am 16. Juli. 1884.
Fol. 270 Süchſiſche Pulverfabriken G. Krantz & Co. Inhaber: a. Fabrikant Guſtav Krantz b. Bianka Krantz, geb. Hoffmann, c. Kgl. Amtspächter Arthur Steinbock in Oberthomaswaldau Kreis Bunzlau i. Schl., d. Rentier Franz Steinbock in Dresden und e. Rentier Guſtav Steinbock daſelbſt; die unter b. c. d. e. Genannten ſind von der Vertretung der Firma ausgeſchloſſen.
Лист 270. Саксонские пороховые фабрики G. Krantz & Co. Владельцы: а) фабрикант Густав Кранц; б) Бианка Кранц, урождённая Хоффман; в) королевский арендатор Артур Штайнбок в Обертомасвальдау, округ Бунцлау; г) рантье Франц Штайнбок в Дрездене; и д) рантье Густав Штайнбок там же; лица, указанные в пунктах b. c. d. e., исключены из представительства компании.
Bautzen. Am 26. Oktober. 1887.
Fol. 270. Sächſiſche Pulverfabriken, Krantz & Co., Max Tietze iſt Prokuriſt.
Bautzen, am 4. Januar 1901.
Сегодня на странице 270 местного торгового реестра, касающейся открытого торгового общества под названием «Sächsische Pulverfabriken, G. Krantz & C. in Bautzen», было объявлено о том, что торговец г-н Виктор Юлиус Кранц из Баутцена вошел в состав общества и что срок действия его доверенности истек.
Торговые названия фирмы Sаchsische Pulverfabriken Krantz & Co.
Budissa - зарегистрировано в 1906 году,
Tresor – зарегистрировано в 1906 году,
Halali – зарегистрировано в 1905 году,
Saxonia - в 1902,
Oculi - в 1906,
Freischütz – в 1906,
Aegidi – в 1906,
«Weidmannslust» - в 1907.
Торговые знаки зарегистрированные Sаchsische Pulverfabriken Krantz & Co. в 1906 и 1907 году.
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Re: Немецкие пороховые фабрики. Конец 19 – начало 20 вв.
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Ответ #22 :
31 Март 2025, 09 : 21 : 17 »
Компания «Саксонские пороховые фабрики» также объявила, что 1) владельцы именных акций вышеупомянутой компании являются её владельцами, 2) акционерный капитал составляет двести восемьдесят тысяч талеров и разделён на пятьдесят шесть именных акций по пять тысяч талеров каждая, и 3) господа а) Густав Юлиус Кранц, фабрикант из Баутцена, и б) Людвиг Бернхард Крюгер, купец из Фрайберга, являются членами совета директоров компании. (Главный офис компании: Баутцен.)
(Leipziger Tageblatt und Anzeiger : Sunday, 12.07.1874)
Баутцен.
На странице 270 торгового реестра, касающейся коммандитного товарищества «Саксонские пороховые фабрики Г. Кранц и Ко.» в Баутцене, сегодня была сделана следующая запись: «Владелец фабрики Макс Титце из Баутцена вышел из состава товарищей. Доверенность выдана купцу Вальтеру Цигсу из Баутцена».
Баутцен, 19 августа 1913 г.
Королевский окружной суд.
Баутцен. — В ночь на 25 июля здесь скончался фабрикант Макс Титце, совладелец саксонской пороховой фабрики G. Krantz & Co. Более 20 лет он был прикован к инвалидному креслу из-за прогрессирующего паралича. Всего за восемь дней до смерти, несмотря на невыносимую боль, он всё же смог добраться до своего офиса на Ташенберге. Осенью прошлого года Титце, бывший банкир, отметил 25-летие своей работы в G. Krantz & Co., присоединившись к компании после женитьбы на дочери бывшего владельца.
(Dresdner Nachrichten, Sunday, 27.07.1913)
Зарегистрированный в 1907 году торговый знак Саксонских пороховых фабрик Krantz & Co., и зарегистрированные торговые названия: «Judika», Saxonia – в 1907 году и «Simson» - в 1911 глду.
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Re: Немецкие пороховые фабрики. Конец 19 – начало 20 вв.
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Ответ #23 :
31 Март 2025, 11 : 01 : 13 »
Pulverfabrik Rottleberode bei Stoiberg a./H. H. Schattenberg.
Stolberg a./H. Bekanntmachung.
In unser Firmenregister ist heute Folgendes eingetragen:
1) Die Firma: Pulverfabrik Rottleberode bei Stoiberg a./H. H. Schattenberg —No. 4 des Registers — mit dem Sitze in Rottleberode, ist auf den Pulverfabrikanten Hermann Schattenberg in der Krummschlacht übergegangen und nach No. 21 des Registers übertragen.
2) Die Firma: A. J. Gloss — No.12 des Registers — mit dem Sitze im Stolbergerthal, ist auf den Pulverfabrikanten Seimar Gloss im Stolbergerthal übergegangen und nach No. 22 des Registers übertragen.
Stolberg a./H., 23. März 1891.
Königliches Amtsgericht.
Уведомление.
Сегодня в наш торговый реестр внесены следующие записи:
1) Компания: Pulverfabrik Rottleberode b. Stolberg a. H., H. Schattenberg — № 4 в реестре — с юридическим адресом в Роттлебероде, была передана производителю пороха Герману Шатенбергу в Круммшлахте и перемещена в реестр под номером 21.
2) Компания: A. J. Gloss — № 12 в реестре — с юридическим адресом в Штольбергертале, была передана производителю пороха Сеймару Глоссу в Штольбергертале и перемещена в реестр под номером 22.
Штольберг a. H., 23 марта 1891 г.
Kelbra. Bekanntmachung.
Die aus dem Firmenregiſter des Königlichen Amtsgerichts Stolberg in unser Firmenregiſter übernommene Firma: „Pulverfabrik Rottleberode bei Stolberg, H. Schattenberg“ mit dem Sitze Rottleberode iſt wie folgt abgeändert: „Pulverfabrik bei Rottleberode, H. Schattenberg“ mit dem Sitze „Pulverfabrik bei Rottleberode, Gemeindebezirk Uftrungen.“
Gleichzeitig iſt die im hieſigen Firmenregiſter unter Ifdr. Nr. 4 noch eingetragen geweſene alte Firma desſelben Geſchäfts: „Pulverfabrik bei Uftrungen, Lndwig Qnuedenfeld“ gelöſcht.
Kelbra, den 24. Februar 1894.
Königliches Amtsgericht.
Кельбра. Объявление.
Название компании «Pulverfabrik Rottleberode bei Stolberg, H. Schattenberg» (Пороховой завод Роттлебероде близ Штольберга, Х. Шаттенберг), которое было перенесено из реестра компаний Королевского окружного суда Штольберга в наш реестр компаний, изменено следующим образом: «Pulverfabrik bei Rottleberode, H. Schattenberg» (Пороховой завод близ Роттлебероде, муниципалитет Уфтрунген).
В то же время старое название той же компании, «Pulverfabrik bei Uftrungen, Landwig Quedenfeld» (Пороховой завод близ Уфтрунгена, Людвиг Кведенфельд), которое все еще числилось в нашем реестре компаний под номером 4, было удалено.
Кельбра, 24 февраля 1894 г.
Kelbra, Kyffh.
In das Handelsregiſter A Nr. 17 iſt bei der Firma Pulverfabrik bei Rottleberode, Gemeindebezirk Uftrungen, H. Schattenberg, heute folgendes eingetragen worden: Die Firma iſt erloſchen.
Kelbra a. Kyffh., 11. März 1932.
Amtsgericht.
Сегодня в Торговом реестре А № 17 внесена следующая запись о компании Пороховая фабрика близ Роттлебероде, муниципалитет Уфтрунген, Х. Шаттенберг: Компания распущена.
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Последнее редактирование: 21 Декабрь 2025, 10 : 13 : 13 от Читатель
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Re: Немецкие пороховые фабрики. Конец 19 – начало 20 вв.
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Ответ #24 :
31 Март 2025, 16 : 55 : 13 »
Pulverfabrik Tinsdal
Hamburg. Eintragungen in das Handelsregister.
1878. August 21.
Pulverfabrik Tinsdal Aktiengesellschaft. Aktiengesellschaft hieselbst errichtet 12. August d. J.
Der Sitz der Gesellschaft ist Hamburg.
Zweck der Gesellschaft ist der Erwerb und Betrieb der seitber von der Firma Klée & Koecher in Tinsdal bei Schulau betriebenen Pulverfabrik .
Das Aktienkapital beträgt M 150 000. Die Aktien lauten aus Namen und belӓuft sich jede aus M 5000.
Der Vorstand der Gesellshaft besteht aus zwei Direktoren, welche gemeinschaftlich zur Zeichnung der Firma der Gefellshaft befugt sind.
Zu Direktoren sind erwählt: Wilbelm Klée und Heinrich Adolph Rudolph Koecher.
Die von der Gesellschaft ausgehenden Bekanntmachungen werden, mit der Firma der Gefellshaft unterzeichnet, in der «Hamburgischen Börsenhalle» veröffentlicht werden.
Hamburg. Das Handelsgericht.
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Re: Немецкие пороховые фабрики. Конец 19 – начало 20 вв.
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Ответ #25 :
01 Апрель 2025, 12 : 18 : 00 »
Firma „J. F. Eisfeld Pulver- und pyrotehnishe Fabriken Silberhütte (Anhalt) Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Silberhütte“.
Ballenstedt, Bekanntmachung.
Nachstehende Firma:
Fol. 211. J. F. Eisfeld, Pulvermühle im Selkethale bei Harzgerode,
Inhaber: Pulverfabrikant Hermann Eisfeld daselbst, ist laut Berfügung vom heutigen Tage in das hiefige Handelsregister eingetragen worden.
Ballenstedt, den 16. August 1878.
Herzoglich Anhaltisches Kreisgericht.
Der Handelsrichter.
Hermann.
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Re: Немецкие пороховые фабрики. Конец 19 – начало 20 вв.
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Ответ #26 :
01 Апрель 2025, 15 : 41 : 46 »
VEREINIGTE
Köln-Rottweiler Pulverfabriken in KÖLN a. Rh.,
mit Zweigniederlassungen in Rottweil a/N., Hamburg u. Düneberg b. Hamburg
vormals
Vereinigte Rheinisch-Westphälische Pulverfabriken und Pulverfabrik Rottweil-Hamburg.
Grösstes Institut der Branche.
Empfehlen ihre unübertroffenen, vielfach im In- und Auslande
prämiirten Fabrikate insbesondere ihr Prima Jagdpulver
„Hirschmarke“und „Rottweiler No. 4"
ferner extrabestes Scheibenpulver mit Nassbrand,
JAGDPATRONEN
„braune und grüne Waidmannsheil".
Zu beziehen von allen renommirten Pulverhändlern und Büchsenmachern.
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Re: Немецкие пороховые фабрики. Конец 19 – начало 20 вв.
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Ответ #27 :
02 Апрель 2025, 10 : 19 : 07 »
VEREINIGTE
RHEINISCH-WESTPHÄLISCHE PULVERFABRIKEN IN CÖLN AM RHEIN.
Kriegspulver-Lieferanten für Herrn FRIED. KRUPP in ESSEN und Sir WM. ARMSTRONG in NEW CASTLE o. Tyne sowie für die preussischen, englischen und russischen Gouvernements und für viele andere Staaten.
SPEZIALITÄTEN:
Schwarzes und braunes prismatisches Pulver.
Deren Jagdpulver „Hirschmarke" auf der internationalen Jagdausstellung in Cleve als „bestes Jagdpulver erprobt" und auf Grund dessen mit den höchsten Preisen ausgezeichnet.
Exportpulver aller Sorten.
Vertreter:
Herren HOTCHKISS & Co., Rue royale 21 in PARIS,
Herren E. KRAFTMEIER & Co., 5 Great Winchester Street in LONDON EC.
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Re: Немецкие пороховые фабрики. Конец 19 – начало 20 вв.
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Ответ #28 :
02 Апрель 2025, 15 : 08 : 59 »
Наиболее интересным является развитие Vereinigte Köln-Rottweiler Pulverfabriken, в состав которого со временем вошло большое количество бывших более мелких компаний.
Эти небольшие пороховые мельницы строились за пределами населенных пунктов, предпочтительно в местах, где была доступна энергия воды (энергия пара на пороховых заводах стала применяться позже).
Примерно в то же время, когда пороховой завод Rottweiler был преобразован в акционерное общество, аналогичный процесс произошел на немецком Нижнем Рейне, а именно объединение в 1873 году 19 пороховых заводов, разбросанных по всей Рейнской области и Вестфалии, в акционерное общество под названием «Объединенные Рейнско-Вестфальские пороховые заводы» со штаб-квартирой в Кельне и генеральным директором господином Хайдеманом.
Эти фабрики, расположенные посередине двух провинций, богатых горнодобывающей промышленностью, и изначально гораздо более капиталоемкие, и обширные, чем фабрика в Ротвайле, были в первую очередь заняты производством коммерческих товаров, особенно пороха, экспортерами которых эти регионы были с давних пор. Однако позднее Рейнская компания перенесла на свою территорию и производство призматического пушечного пороха, и теперь между Кельном и Ротвайлем возникла острая конкуренция, которая в конечном итоге привела к заключению обеими компаниями 14 марта 1882 года «ограниченного картельного соглашения» первоначально сроком на четыре года.
Среди сохранившихся малых предприятий некоторые со временем достигли более высоких технических показателей вскоре стала очевидной и необходимость более тесного сотрудничества между ними. Именно так компания Cramer & Buchholz в Рёнзале и Рюбеланде объединила свои усилия с компанией Wolff & Co. в Вальсроде в картельном порядке, чтобы совместно компенсировать результаты своей деятельности. Таким образом, объединившись, последние две компании стали серьезными конкурентами для двух более крупных компаний. Поэтому в мае 1889 года между
1. Vereinigten Rheinisch-Westphälischen Pulverfabriken в Кельне,
2. пороховой завод Rottweil-Hamburg,
3 завода Cramer & Buchholz в Рёнзаль и Рюбеланд,
4. компания Wolff & Co. в Вальсроде
было заключено еще одно картельное соглашение, по которому каждой из четырех договаривающихся сторон гарантировалась фиксированная процентная доля от общих результатов деятельности четырех компаний при полном сохранении их независимости и автономии.
1 января 1890 года две компании, а именно Rheinisch Westtalische Pulverfabrik с акционерным капиталом в 7,2 млн. марок и Pulverfabrik Rottweil-Hamburg с акционерным капиталом в 9 миллионов марок объединились под новым названием Vereinigte Köln-Rottweiler Pulverfabriken.
Новая компания также владела пороховыми заводами Тинсдал в Гольштейне и Кунигунде в Гарце, оба с отдельным учетом и управлением.
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Re: Немецкие пороховые фабрики. Конец 19 – начало 20 вв.
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Ответ #29 :
02 Апрель 2025, 17 : 40 : 47 »
Торговые знаки фирмы Vereinigte Köln-Rottweiler Pulverfabriken, зарегистрированные в 1913 и 1914 году.
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Немецкие пороховые фабрики. Конец 19 – начало 20 вв.
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